Grafikdesign
Design ist mehr als eine ansprechende Oberfläche – es ist ein wichtiger Informationsträger, bei dem seine technischen Funktionen
genauso eine wesentliche Rolle spielen wie der emotionale Ausdruck.
Design muß erweiterbar und anpassungsfähig sein und dabei Zusammenhänge verdeutlichen. Das erfordert weitsichtige Konzepte.
Definition:
Unter Grafik- oder Kommunikationsdesign
versteht man die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen
Medien, die durch ihre Darstellung und Gestaltung anderen
Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige
künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.
Die dazugehörige, nichtgeschützte
Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist eine Spezifizierung
des Begriffs Designer. Der Grafikdesigner unterscheidet
sich somit vom Industrie-, Mode-, Foto- und Webdesigner.
Diplom-Designer darf sich nur nennen, wer an einer Hochschule
einen entsprechenden Studiengang abgeschlossen hat. Der
Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins
(1880-1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen,
Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und die selbe
Person.
Mögliche Tätigkeitsfelder beim
Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie,
Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding,
Corporate Identity, …
Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften
und Bücher sind seit etwa 1990 vermehrt elektronische
Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete
des Grafikdesigns.
Grafikdesign ist relativ fest mit den Anforderungen
moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung
und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben
von Wissenschaft und Kultur.
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